| Mobilisieren für Heifi |
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Als Sektion 8 haben wir am 21. April in allen Postkästchen unseres Sektionsgebietes einen Heinz Fischer Folder hinterlegt. Warum wir mit gutem Gewissen für Heifi Wahlkampf machen obwohl das Amt des Bundespräsidenten nicht gerade von hoher Relevanz ist, sei kurz ausgeführt:
Wir wollen uns nichts vormachen, das Amt des Bundespräsidenten ist von keiner großartigen Wichtigkeit und würde im Falle einer Verfassungsreform wohl schnell zur Disposition stehen. Zu Recht, denn für ein präsidiales System ist der Präsident zu schwach, für ein parlamentarisches überflüssig. Wieso es trotzdem nicht egal ist ob man bei der Wahl am Sonntag Heinz Fischer unterstützt, ergibt sich aus folgenden Überlegungen:
5. Er ist ein herziger Opa
Für Menschen mit einem besonders feinen historischen Empfinden ist natürlich die Causa Wiesenthal hochrelevant. Klubobmann Fischer exekutierte 1975 brav Kreiskys irrationale und antisemitische Hassrage gegen Nazijäger Wiesenthal. Fischers Einsicht ist heute nicht euphorisch, aber zumindest brachte er in diesem Zusammenhang ein „tut mir leid“ über die Lippen. In einem empfehlenswerten Falterartikel von Nina Weissensteiner ist die Affaire und Fischers Rolle dabei recht gut nachgezeichnet. Insgesamt kann man Fischer sicher mit deutlich weniger (Selbst-)zweifel wählen, als SPÖ in den letzten Jahren. Die genannten Argumente helfen vielleicht noch einmal bei einer letzten Mobilisierung in Familie und Freundeskreis, denn die niedrige Wahlbeteiligung ist die letzte Gefahr für eines der rar gesäten erfreulichen politischen Ereignisse in Österreich. |
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