Wer Syriza wählt, der wählt Kreisky

Logo "Der Standard" Ist SYRIZA eine radikale Partei? Nicht radikaler als die SPÖ Ende der 1970er-Jahre, resümiert Eva Maltschnig im Standard. Tatsächlich formuliert SYRIZA die Kernpunkte eines sozialdemokratischen Gegenentwurfs zum Merkel-Europa. Traditionelle Mitte-Links-Parteien, die es verpassen auf diesen Zug aufzuspringen, könnten enden wie die griechische Sozialdemokratie (PASOK). Diese Partei zittert um den Wiedereinzug ins Parlament.

Wer Syriza wählt, der wählt Kreisky

Der Glücksspiel-Automaten-Stadtplan der Sektion 8

gluecksspiel-verbieten.atMit 01.01.2015 ist endlich eingetreten, was die Sektion 8 mit einem Antrag auf der Landesparteikonferenz 2011 ins Rollen gebracht hat – das Verbot des kleinen Glücksspiels ist in Wien geltendes Recht geworden. Doch ein Verbot auf dem Papier ist nur die halbe Miete, ob die Möglichkeiten, an jeder Ecke sein Geld zu verspielen, tatsächlich verschwinden, entscheidet sich an der Umsetzung des Verbots.

Auch zu der Umsetzung möchte die Sektion 8 ihren Beitrag leisten. Dazu haben wir eine Homepage programmiert: Ihr Kernstück ist ein Stadtplan Wiens, in den alle registrierten Nutzer und Nutzerinnen die Standorte von Glücksspielautomaten eintragen können, die noch immer in Betrieb sind.

Link zu unserer Website: gluecksspiel-verbieten.at
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Bettina Haidinger zu Gast zum Thema Feministische Ökonomie (15.01.2015)

big_9783854766292In der Fortsetzung unserer Reihe Feministische Ökonomie dürfen wir diesmal Bettina Haidinger willkommen heißen. Nachdem wir uns beim letzten Termin mit feministischen Fragen zum Thema Marxismus, Hausarbeit und Bruttoinlandsprodukt beschäftigt haben, werden wir uns diesmal dem Themenbereich der Care-Arbeit widmen. Was ist Care-Arbeit und warum ist sie wichtig für feministische Ökonomie, wer bezahlt sie und wer leistet sie unter welchen Bedingungen?

Bettina Haidinger ist gemeinsam mit Käthe Knittler Autorin des Buches „Feministische Ökonomie. Eine Einführung“ (http://www.mandelbaum.at/books/806/7478).

Beginn ist wie immer um 19.00 im Café Restaurant Winter in der Alser Straße 30, 1090 Wien
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, vorbeizukommen und mitzudiskutieren!

SPÖ braucht eine Re-Politisierung ihrer Mitglieder

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Eva Maltschnig, die frischgewählte Vorsitzende der Sektion 8, erklärt in einem Interview wie man die SPÖ von unten verändern kann.

»Es ist ein Missverständnis, dass Politik nur auf der Regierungsbank passiert.«

Link: derStandard.at – 15.12.2014

Staffelübergabe in der Sektion 8


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Eva Maltschnig ist die neue Vorsitzende der Sektion 8.

 

Bei der Jahresversammlung der Sektion 8 am Samstag, 13. Dezember 2014 wurde Eva Maltschnig von den Mitgliedern der Sektion zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie folgt Nikolaus Kowall, der nach 8 Jahren an der Spitze der Sektion ins Ausland geht.

Anträge bei der Jahreskonferenz der Sektion 8

Auf der Jahreskonferenz der Sektion 8 am 13. Dezember 2014 wurden folgende Anträge verabschiedet:

 

Steuerreform: Experten zu den Vorschlägen von SPÖ und ÖVP

ImageEva Maltschnig, Vorsitzende der Sektion 8, hat im Profil einen Kommentar zum Thema Steuerreform verfasst.

Ohne Vermögenssteuern sollte man die Steuerreform bleiben lassen. Die Ursache für die Wirtschaftskrise ist klar: Einigen wenigen gehört fast alles, die Vermögenskonzentration produziert aufgeblasene Finanzmärkte und eine Vererbungsgesellschaft, in der Leistung nichts zählt. Zurück lässt sie eine Wirtschaft ohne Kaufkraft. Eine Steuerreform, die GeringverdienerInnen entlastet, bekämpft die Ursache dieser Krise. Wenn die ArbeitnehmerInnen über eine Mehrwertsteuererhöhung oder Sparpakete ihre Entlastung selbst zahlen müssen, verteilt das von unten nach oben und schwächt die Kaufkraft. Um das Hauptproblem, die Arbeitslosigkeit, zu beseitigen, müsste Europa endlich seine gescheiterte Austeritätspolitik hinter sich lassen und den Fiskalpakt begraben. Österreich sollte bei vollem Lohnausgleich die Normalarbeitszeit verkürzen.

Steuerreform: Experten zu den Vorschlägen von SPÖ und ÖVP (Profil, 13.12.2014)

SPÖ: Keine Patronage, sondern Partizipation

Nikolaus Kowall hat in der Presse vom 29.11.2014 einen Kommentar verfasst, wo er fünf Punkte anführt, um die Sozialdemokratie zu einer modernen Massenpartei des 21. Jahrhunderts zu machen.

Erstens muss eine Massenpartei aus einem großen zivilgesellschaftlichen und einem kleinen professionellen Teil bestehen. Zweitens bindet sie ihre Mitglieder nicht durch Patronage, sondern durch Partizipation; Mitgliedern muss es möglich sein, sowohl vor Ort auf Basis von Engagement als auch auf übergreifender Ebene mittels Stimmrecht mitzubestimmen. Drittens muss die Sozialdemokratie eine Kernkompetenz haben – wohl die Verteilungsfrage –, gleichzeitig aber bündnisfähig mit NGOs und Parteien mit komplementären Kompetenzen sein.Viertens ist eine Massenpartei des 21. Jahrhundert europäisch aufgestellt und international vernetzt. Fünftens muss die Sozialdemokratie offen, divers und inklusiv sein, was Menschen und Meinungen betrifft.

Nikolaus Kowall: “SPÖ: Keine Patronage, sondern Partizipation”, Der Standard, 29.11.2014

Käthe Knittler zu Gast zum Thema Feministische Ökonomie (13.11.2014)

big_9783854766292Ist der Marxismus eigentlich feministisch? Ist Hausarbeit eine „produktive Arbeit“? Und warum sinkt das Bruttoinlandprodukt, wenn ein Mann seine Haushälterin heiratet (oder eine Frau ihren Haushälter)?

Fragen wie diese (und eine ganze Menge etwas ernsthafter formuliertere) werden wir diesen Donnerstag, 13.11.2014, mit Käthe Knittler diskutieren. Käthe Knittler verfasste zusammen mit Bettina Haidinger das sehr empfehlenswerte Buch „Feministische Ökonomie. Eine Einführung“ und wird uns Beiträge daraus erläutern und diese mit uns diskutieren.
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Wie mitmachen in der Sektion 8? (11.12.14)

Viele Leute wenden sich an die Sektion 8 weil sie sich unverbindlich über uns informieren wollen, bei uns mitmachen möchten oder ganz konkrete Projektideen bei uns umsetzen wollen. Um einen Einblick in unsere Aktivitäten zu geben und um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben uns zu sagen was sie animieren würde sich politisch zu artikulieren, veranstalten wir am 11. Dezember ab 18:30 einen Infoabend im ega (Windmühlgasse 26). Dabei schreiben wir erstmals Themengruppen für die wir bisher keine Leute haben völlig neu aus. Weiterlesen →