Kategorie: Presse

„Keine Hypo-Rettung ohne Vermögensabgabe“

Logo "Der Standard"Nikolaus Kowall, Vorsitzender der Sektion 8, hat im Standard einen Kommentar verfasst, der sich unter anderem um die Hypo-Rettung, eine Vermögensabgabe und einen möglichen Untersuchungsausschuss dreht. Online ist der Artikel bereits zu lesen, auf Papier wird er in der morgigen Ausgabe erscheinen.

Zentrale Forderung darin ist eine Vermögensabgabe, damit die Kosten der Krise nicht von der breiten Massen, sondern von jenen, die sie verursacht haben, getragen werden.

Will die SPÖ-Führung das Jahr 2014 politisch überleben, sollte sie dringend die letzte Chance ergreifen und eine Vermögensabgabe zur Finanzierung der Hypo-Schulden ins Zentrum einer Kampagne rücken.

Die Diskussion um einen Untersuchungsausschuss hätte sich die SPÖ im Vorhinein ersparen können:

Die SPÖ ist der Opposition im Wort, dass U-Ausschüsse längst Minderheitenrecht sein müssten. In diesem Fall hätten wir gar keine Diskussion darum, die aus SP-Sicht inzwischen mehr Schaden angerichtet hat, als ein realer Ausschuss hätte anrichten können.

Nikolaus Kowall: “Keine Hypo-Rettung ohne Vermögensabgabe”, Der Standard, 05.04.2014

Bei aller Freundschaft: Für einen Neubeginn

In der Print-Ausgabe der Presse vom 26.01.2014 wurde ein Kommentar von Sophie Wollner und Nikolaus Kowall veröffentlicht, der sich um die Ausrichtung der SPÖ bei den kommenden Europawahlen dreht.

Zu schaffen machen dabei nicht „Kommunikationsprobleme“, sondern das innerparteiliche Demokratiedefizit und fehlende Inhalte:

Aus unserer Sicht ist die brennendste Frage heute, welches Modell die Sozialdemokratie der „marktkonformen Demokratie“ von Merkel, Barroso und Barnier entgegenzusetzen hat.

„Bei aller Freundschaft: Für einen Neubeginn“ von Sophie Wollner und Nikolaus Kowall („Die Presse“ am 26.01.2014)

Sozialer Aufstieg: Schwammiger Begriff, ambivalentes Ziel

In der Print-Ausgabe der Presse vom 26.09.2013 wurde ein Kommentar von Nikolaus Kowall veröffentlicht.

Jenen, die tagtäglich bedienen, befördern und bekochen, wieder Würde und Anerkennung zu geben und ihnen angemessene finanzielle Vergütung und kulturelle Entfaltung zu ermöglichen, das ist vielleicht die wichtigste Rückbesinnung, die von der Arbeiterbewegung zu leisten wäre.